Ein Gutachten soll erstellt werden

Die Arbeiten gehen langsam voran. Nachdem jetzt feststand, dass der Putz nur Spuren von Permethrin enthalten hat, haben wir jetzt mit tapezieren begonnen. Von den Treppen im Hausflur haben wir den Teppich abgerissen und angefangen mit dem Heißluftfön den noch drauf klebenden Gummi, sowie den Lack abzulösen. Wichtig für uns, dass alles an Teppich recht schnell rauskommt.
Doch leider kommen wir momentan nicht damit weiter alles rauszureißen. Bei uns oben in der Wohnung soll jetzt erst ein Gutachten vom TÜV Rheinland gemacht werden. Auf Anordnug der Versicherung meiner Tante. Sie sind noch am Prüfen, ob hier wirklich ein Haftschaden vorliegt. Wobei jeder dem wir das erzählen der Meinung ist, dass uns unsere Tante unbeabsichtigt einen Schaden zugefügt hat und man dafür ja eine Hapftpflichtversicherung hat. Meiner Meinung nach prüfen die jetzt nur intensiv, aus was für Gründen sie nicht haften müssen. Mir wurde auch mitgeteilt, dass selbst wenn das Gutachten die Giftstoffe bei uns findet, es noch keine Kostenzusage gibt. Es ist echt traurig!!! Doch was wir jetzt nicht machen werden, ist selber noch mal Proben von unseren Tapeten einzuschicken. Soll der TÜV ruhig alles noch mal testen. Ist uns ja recht, wenn wir so einen noch genaueren Sachverhalt über unsere Wohnung erhalten. Hoffentlich kommt der Gutachter nur schnell, denn wir müssen weiter kommen. Doch ohne vorheriger Besichtigung können wir nicht alles was noch so ausgiftet rausschmeißen.

Wir haben vorhin im Kölner Stadtanzeiger online schon den Artikel über uns gelesen. Er wird wohl morgen in der gedruckten Ausgabe zu lesen sein. Ich muss sagen, dass mir der Artikel sehr gut gefallen hat. Es wurden sehr viele Zitate von uns gedruckt. Auch so wurde unsere Situation sehr gut beschrieben.
http://www.rhein-erft-online.ksta.de/html/artikel/1314393933375.shtml
Gut auch, dass nochmal beschrieben wurde, dass Permetrin (sprich auch andere Pyrethroide) nicht immer einfach so nach kurzer Zeit verschwinden, wie viele glauben!

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Ein grober Plan steht

Heute konnte ich noch mal mit dem sehr netten und hilfsbereiten Baubiologen telefonieren und wir sind die Auswertung des Labors durchgegangen. Wir sind ihm sehr dankbar, dass er sich die Mühe macht uns Ratschläge zu geben! Sonst wüssten wir bestimmt überhaupt nicht, wie uns der Kopf steht!
Nicht so gut fand er jedoch, dass neben Permethrin noch Chlorpyrifos gefunden wurde, da muss abgeklärt werden, wie hoch die Belastung damit ist. Chlorpyrifos soll wohl noch bedenklicher sein.

Wir haben jetzt einen groben Plan wie wir vorgehen. In der Paterre ist ja schon alles raus. Heute wurden die Türen abgebeitzt und neu lackiert. Dann werden wir den Boden neu ausspachtel. Da die Werte im Putz (zum Glück) verschwindent gering sind, können wir wohl gleich mit tapezieren beginnen. Dann alle Rahmen, sei es für Türen oder Fenster ablaugen. Ebenso alle Möbelstücke, die doch noch drin bleiben sollen – ablaugen und dampfstrahlen. Wobei ich am liebsten so viel wie möglich ersetzten möchte.
Im Treppenhaus haben wir heute angefangen den Teppich von der Treppe zu lösen. Jetzt fällt uns erst auf, wie der nach Paral stinkt. Oben bei uns müssen alle Teppiche raus, ebenso die Matratzen, Vorhänge, Kissen – quasi alles was aus weichem Material ist und nicht oder schlecht gereinigt werden kann. (das schreibt sich jetzt so einfach, wird mir manches in der Praxis bestimmt bissel schwer fallen) Wir haben ein paar große Stofftiere von unsere Tochter, von denen werden wir uns auch trennen. Von unseren Tapeten wollen wir noch Laboruntersuchungen machen lassen, ob die überhaupt kontaminiert sind. Gerade im Dachausbau wäre das eine echte Zeitersparnis, wenn wir nicht tapezieren müssten. Da bezahlen ich lieber noch mal den Test! Die Möbel werden wir ebenso ablaugen.
Frage bleibt weiterhin, was ist mit dem Ledersofa und dem Holzfußboden.

Bedenken bei der Wohnung unten bleibt bei mir noch, dass ich dort viele Hohlräume gesehen habe, z.B. im Türrahmen, im Holzschacht für die Heizungsrohre usw. Dort überall, könnte ich mir vorstellen, kann sich über die Jahre viel belasteter Staub abgesetzt haben.

Im Haus bin ich heute mit unserem Dyson auf Staubpatrouillen gegangen. Ich habe alles nochmal gut gesaugt. Die letzte Zeit haben sich, vor allem auf der Treppe im Keller, Wollmäuse gebildet. Denn wenn ich jetzt durchs Haus gehe, sehe ich Staub als unseren Feind. Ich meine schon zu merken, wenn ich einen Tag wieder im Haus gearbeitet habe. Mein Husten wird morgen bestimmt wieder schlimmer sein!

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Heute war ein guter Tag

Heute morgen war jemand vom Kölner Stadtanzeiger da. Erst fand ich seine Reaktion auf unsere Situation ziemlich hart. Er meinte das sicherste wäre halt das Haus zu verlassen, alles zu vernichten und so. Dann hatte ich aber doch das Gefühl, dass er nachfühlen konnte, dass wir nicht einfach so unser Zuhause aufgeben können und wollen. Er hatte einige Ideen, was man jetzt wie versuchen könnte.
Wo ich noch kurz vorher meine Enttäsuchung über die AOK geäußert hatte, da kam prompt heute ein Brief. Darin stand, dass sie diesbezüglich am recherchieren wären, doch dass es noch etwas Zeit in Anspruch nehmen würde. Und ich sollte Ihnen die Laborrechnungen zuschicken.
Später am Tag bekam ich noch einen Anruf von der Dame der AOK. Sie versicherte mir, dass sie am Ball bleiben würde. Sie würde schauen, in wie weit wir eventuell die Kosten noch erstattet bekommen könnten und an welchen Arzt wir uns wenden können. Ich hatte jetzt endlich mal das Gefühl ernst genommen zu werden, was unsere Gesundheit angeht.
Am späten Nachmittag kamen nun auch die Befunde aus dem Labor. Auch wenn in allen Proben Permethrin gefunden wurde. War die Belastung im Putz minimal. Auch die im Roman. Die Belastung des Kinderbett war grenzwertig, doch die Tapeten- und Teppichprobe, sowie das Stofftier waren hoch belastet. Das Labor empfahl jetzt Tapete und Teppich zu entsorgen und den Putz und das Bett zu reinigen.

Also, die allerschlimmste Befürchtung wird wohl zum Glück nicht wahr. Doch sind jetzt noch viele weitere Fragen zu klären. Wie z.B. womit können wir den Putz reinigen, muss der Holzboden bei uns oben doch raus, was ist mit den Möbeln vor allem mit meinem heißgeliebten Ledersofa. Und schmeißen wir die Stofftiere doch besser alle weg, was ist mit dem Puppenwagen. Tapeten, Teppiche, Matratzen und Vorhänge fliegen auf jeden Fall raus. Alles andere müssen wir nochmal sehen. Ich denke, es wird da noch einiges geben, wo sich die Frage stellen wird: weg oder reinigen und wenn wie

Step by Step – für heute waren es positive Ereignise

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Echt enttäuschen!

Hat sich doch am Freitag eine, eigentlich ganz nette und verständnisvolle Dame von der AOK gemeldet. Sie hörte sich mitfühlend unser Problem an und versprach sich schlau zu machen und sich Montag dann wieder zu melden. …jetzt ist Mittwoch! Das ist schon enttäuschend!

Erfreulich hingegen war, dass der Arzt aus der Kinderklinik Birkesdorf zurückgerufen hat. Auch wenn es nicht sein Gebiet ist, wollte er, dass ich ihm die Laborbefunde schicke. Er will dann Institute herausfinden, die sich damit auskennen und dann nachhören, inwieweit wir gesundheitliche Schäden davon haben können. Besonders halt der Ron, wegen seinem Husten. Das fand ich echt nett!
Unsere Laboruntersuchungen lassen immernoch auf sich warten. Es hieß diese Woche, hoffe damit war nicht erst Freitag Nachmittag gemeint.

Ich habe vorhin schon wieder gelesen, dass eine Schädigung von einer Permethrinvergiftung auch ein Tinnitus sein kann. Ich habe ja einen vor 2 Jahren bekommen und Kai auch einen letztes Jahr. Wer weiß… Komisch fanden wir ja schon, dass wir beide einen bekommen haben.

Im Haus haben wir die Türen herausgeholt und wollten sie ablaugen, doch leider macht das der Lack von früher nicht mit. Es werden jetzt alle Türen abgebeitzt und dann lackiert. Heute wollte ich auch meinen super Multi 4 in 1 Dampfreiniger zum 1. Mal benutzen. Doch beim Rausholen musste ich feststellen, dass am Rad etwas abgebrochen ist und das Teil so nicht funktioniert. Echt toll… mal sehen, wie lange sich das jetzt rauszögert, bis da ein Ersatzt kommt.

Vom Gesundheitsamt bekam ich heute nochmal eine Mail, darin stand unter anderem, dass Angaben aus Fachliteratur besagen, Permethrin hat nur eine Halbwertzeit von ca. 30 Tagen, und somit würde es sich in relativ kurzer Zeit abbauen. Ist es aber wirklich so? Wieso findet man dann so viele gegenteilige Berichte!? Hab zum Beispiel auch gelesen, dass das Gift an Pflanzen unter dem Boden (denke mal, weil da kein Licht dran kommt) eine Halbwertzeit von 58 Wochen hat. Hm…
So und jetzt toi, toi, toi dass wir morgen was vom Labor hören!

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Und wieder einige Telefonat…

…doch nichts wirklich befriedigendes dabei. Ich habe mich mal wieder um Umwelmediziner bemüht. Ich hatte gestern die Telefonnr. eines Umweltmediziners in Köln bekommen. Doch der war nicht für den Bereich tätig, sonder eher für Schimmelpilz. Dort meinte man aber, ich solle in der Unil-Köln anrufen. In der Uni verband man mich an die Abtleiung für Arbeitsmedizin und Umwelt. Doch da angekommen stellte sich raus, dass das auch nur ein Labor war. Dort aber keine Untersuchungen gemacht wurden. Ich rief in der Kinderklinik Bierkesdorf an und Fragte nach Hilfe. Dor meinte man, der Dr. Wegener könnte uns da vielleicht weiterhelfen. Allerdings Termine erst wieder im November. Dr. Wegener ist der, der die Kleinen nach ihrem Loch im Herzen untersucht hatte. Ich kam auf die Telefonliste und Dr. Wegner soll mich dann morgen Abend anrufen. Im Labor habe ich nach unseren Proben gefragt. Mir ist zugesagt worden, dass wir sie die Woche noch bekommen sollen. Die Woche kann aber auch Ende der Woche heißen, hatten gehofft, wir hätten sie spätestens morgen. Also weiter warten und bangen auf die Ausmaße unserer Lage. Dann rief ich noch in der Praxis des Dr. Binz in Trier an. Er wurde mir von Anfang an von der IHG eV. geraten, doch hoffe ich jemanden zu finden, der etwas näher ist. Doch er scheint wohl der richtige zu sein für uns. Leider war erst wieder ein Termin im November frei. Habe ihn dennoch angenommen, wer weiß, vielleicht brauchen wir bis dahin ja immernoch einen und dann müsste wir wieder warten. Apropo Gesundheit, die nette Dame von der AOK, die sich ja für uns schlau machen wollte, hat sich nicht wie versprochen gestern gemeldet und heute leider auch nicht.
Ich rief auch bei einer Baustoffberatungs-Firma in Bonn an, die mir empfholen wurde, doch auch das war wohl nix. Sie sind dort zwar für solche Fälle und machen auch Laborproben, sagen dann auch, wenn die Werte zu hoch sind und wenn etwas saniert werden müsste. Doch haben die auch keinen Rat, was wie saniert, dekontaminiet oder gereinigt werden kann. Also alle Telefonate waren nicht wirklich erfolgreich.

Im Haus haben wir heute nochmal Tapete abgemacht und ebenso die Decken. Denke noch morgen, dann haben wir alles raus. Im Anschluss werden wir nochmal alles gut saugen. Wollten eventuell die Wände nochmal ablaugen und/oder dampfreinigen. Oder könnten wir das damit verschlimmbessern?!

Hart fand ich auch, als meine Mutter anrief ich solle das Floch- und Zeckenzeug mitbringen, da die Hunde sich die letzten Tage öfter mal kratzten. Ich hatte nochwas zu hause, da ich mit der Verabreichung des Zeckenzeuges immer etwas nachlässig bin (zum Glück) Was haben wir gelesen, was in dem Zeug drin ist… „Permethrin“!

Also das Zeug „Expot“ bekommt unser Hund definitiv nicht mehr!

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Jeden Tag ein anderes Gefühlschaos

Heute war mal wieder „depression“ angesagt. Gestern Abend fand ich eine Seite im Netz: Daunderer – Handbuch der Umweltgifte von 2006. Da steht eine ausführliche Beschreibung von Pyrethroide. Und da gab es einiges zu lesen, was nicht so schön war. Unter der Überschrift „Dekontaminierung eines Hauses“ habe ich gelesen, dass quasi alle gängigen Reinigungsmaßnahmen nichts bringen. Lediglich das Ausschwämmen und überfluten mit großen Mengen von wässrigen Detergenzien hat sich als wirksam erwiesen. Aber auch sprachen die da von einer Behandlung mit UV Bestrahlung. Was aber zeitnah nach dem Besprühen folgen sollte, da es nur das obrige Permethrin zerstört, und nicht das was tief im Mauerwerk drin steckt. Weiter wurde berichtet, dass aufgesprühtes Permethrin auf den Unterschiedlichsten Matterialien, auch auf Kunstoff und Lackiertem Holz, über Jahre hinweg noch ausdünstet. Auch stand da eine Palette von Symptome und Folgekrankheiten – ich bekam es echt mit der Angst.
(wer selber mal lesen will: http://www.toxcenter.de/stoff-infos/p/pyrethroide.pdf)

Und gerade heute habe ich den ganzen Vormittag wieder diesen schlimmen husten gehabt. Auch habe ich immernoch (jetzt seit 4 Wochen) die Stirnhölen vereitert. Es fühlt sich an wie ein Wundschmerz und wenn ich den Kopf nach unten beuge sticht es im Kopf. Die Woche Antibiolika, das ich vor 3 Wochen mal verschrieben bekam und das Cortison-Nasenspray haben nichts gebracht. Ganz ehrlich, ich habe Angst. Ich habe Angst, dass uns die Arbeitem im Haus doch noch kranker machen. Vielleicht ist die Sorge übertrieben?! Doch wir haben zwei Kinder, eine Verantwortung und wenn dann doch noch schlimmere irreparable Gesundheitsschäden gekommen sind, nützt es nichts zu sagen, hätten wir besser. Doch wie soll es weitergehen? Vielleicht wird das ganze doch eine Sache, die nicht in 2-3 Wochen aus der Welt geschafft werden kann. Was kommt da noch alles auf uns zu?
Ich hoffe, dass sich morgen die Krankenkasse meldet und uns einen Umweltarzt nennen kann, dessen erste Frage nicht ist, ob wir privat- oder gesetzlich versichert sind, der sich mit Vergiftungssymptome von Permethrin auskennt und der eine Entgiftung bei uns überwacht. Oder gibt es soetwas gar nicht und ist nur Wunschdenken von mir?!

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Tipps und Tricks

Heute morgen habe ich mich bei den Kontakten gemeldet, die sich auf die Sendung im Radio und beim WDR gemeldet haben. Es waren wieder einige Tipps und Anregungen dabei. Ich werde mal grob auflisten was alles dabei war:
Tipp 1:
Eine Firma für Nanotechnologie könnte die Oberflächen der Tappete mit einer Schicht Titandioxid veredeln. Das könnte später profilaktisch aufgebracht werden und würde dann automatisch Schadstoffe, Gerüche usw. wieder in H2O und CO2 umwandeln, so auch Permethrinreste, die nicht beseitigt werden konnte und weiter ausdünstet – Wenn das wirklich so funktioniert, wäre es eine Kosten-Nutzen-Sache!
Tipp 2:
Insektengifte haben einen bestimmten Flüchtigkeitspunkt. Flächen wie Böden und Wände und Möbel mit einem Industriefön Zentimeter um Zentimeter abfönen. Gleichzeitig mit einem starken Ventilator bei geöffnetem Fenster die Raumluft umschlagen. Es gibt da spezielle Geräte.
Tipp 3
das Auto, dass bestimmt durch Übertragung von Kleidung und Schuhe auch belastet ist, an heißen Tagen mit geöffneten Fenstern in der prallen Sonne stehen lassen.
Tipp 4
Die Suche nach einem Chemiker, der genauere Auskunft über Mittel zur Zersetzung von Permethrin geben kann – ggf in einem Chemieforum
Tipp 5
die Verüputzung der Wände oder des Mauerwerks mit Tonmineralputz, da bei der Verbindung eine Halbwertzeit von 30 Tagen besteht. Das Pemetrhin, welches sich dann noch im Mauerwerk befindet muss durch den Tonmineralputz und würde ich dachte auch schon an Tonhaltige Erden für eine Innenverputzung, da man ja die Halbwertszeit des Stoffes so auf etwa 30Tage bringt ..
Eine Überlegung wäre somit wenn die Räume entkernt sind, erstmal mit richtig Starken UVlampen den Raum über mehrere stunden bis tage ausleuchten und zusätzlich Lüften.. danach sollten zumindest die Oberflächlichen Permetrinspuren zersetzt sein und auch der staub in der raumluft permethrinfrei sein .. danach die Decken und Wände mit einem Tonmineralerde verputzen .. evtl gibt es auch so Ton und Mineralhaltige Lehmverputze.. diese bringen dann aauch ein verbessertes Raumklima..
Durch diese Verputzung wird dann warscheinlich auch gewährleistet, dass Permethrinspuren die noch in der Wand befindlich nach aussen dringen durch diese Schicht müssen und an die Tonminerale gebunden werden und dann nach ca 30 Tagen abgebaut werden…

 

Ich hatte gestern noch eine Mail an die Krankenkasse geschickt und auch an die Versicherung, beiden hatte ich den Link zur Sendung im WDR mitgeschickt. Es schien gewirkt zu haben. Die Krankenkasse meldete sich heute morgen sofort und versprach mir sich dahinter zu setzen, was in dem Fall möglich war. Sprich wegen der Laborkosten oder auch einer Adresse eines Umweltarztes. Die Versicherung schrieb auch sofort zurück, dass sie sich melden würde, sobald es in der Zentrale einen Ansprechparter zu dem Thema gibt.

Der Kinderarzt hat heute angerufen, alle Blutwerte der Kinder sind in Ordnung – da war ich schon mal sehr, sehr froh. Jetzt muss nur noch abgeklärt werden, woher der Husten kommt.

Im Haus haben wir heute weiter Tapeten abgemacht. Bin so gespannt auf die Putzproben! Der Chemiker, mit dem ich heute telefnoiert habe, ist der Meinung, dass die Gifte doch ins Mauerwerk gezogen sind. Er meint auch, dass es nichts bringen würde, die Oberflächen zu behandeln, denn das Gift würde vom Inneren immer wieder an die Oberläche dringen. Er sprach wieder von einer Versieglung. Wobei der Baubiologe meint, da sich das Permethrin nur im Staub festsetzt, würde es nicht durch die Tapeten dringen. Ebenso war der Chemiker der Meinung, dass der Holzboden in unserer Wohnung doch raus muss, da sich in den lehmgefüllten Holhräumen bestimmt einiges Abgesetzt hat. – Doch wie ist es nun?
Fragen über Fragen…

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Ein aufregender Tag

Der Tag startete mit dem Bericht im Radio Erft. Er war etwas mehr auf show gemacht, als der Bericht im WDR, aber auch OK. Auf die Berichte haben sich eine Hand voll Leute gemeldet, die helfen wollen, oder Tipps haben. Besonders interessant fand ich einen Tipp, UV-Licht in die Räume zu bringen. Die Idee hatte ich auch bereits gehabt, da wir früher echsen hatten und dazu eine sehr starke UV-Lampe. Von daher ist unser Plan jetzt die Räume im Erdgeschoss von allen Tapeten und Bodenbelegen zu entfernen, dann alles nochmal mit Anlauger zu säubern und zum Schluss noch mit heißem Dampf zu reinigen. Zum Schluss werden wir dann eine starke UV-Lampe für einige Stunden in den Raum hängen. Türen und Rahmen werden wir ebenso behandeln. Im Schlafzimmer muss ein neuer Heizkörper her, da wir die alten Rillen nicht vom Staub befreien können. Soviel zur Paterre, für den 1. Stock müssen wir noch auf die Proben warten.

Dann kam endlich unser Multi-Dampf-Sauger.

Zwischendurch rief der Express noch an und wollte die Geschichte morgen drucken. Doch wir haben erstmal abgesagt, wir haben kein gutes Gefühl dabei gehabt. Der Express ist doch eher auf Effekthascherrei aus, auch würde ich gerne erstmal wissen, wie unsere Tante damit klar kommen würde, da sie ja auch eine Rolle dabei spielt.

Werd gleich nochmal eine Mail an unsere Krankenkasse schreiben und sie um eine Kostenübernahme für die nächsten Laborkosten bitten. Die Haftpflicht-Versicherung meiner Tante hat bis jetzt auch noch keine Stellungnahme gegeben, ob sie etwas übernimmt. … es bleibt spannend!

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„Mama wann können wir wieder nach Hause?“

Auch wenn bei Oma und Opa alles ganz liebevoll ist, nimmt es unsere große doch ganz schön mit, nicht einfach nach Hause gehen zu können und mit ihren Spielsachen zu spielen. Heute hatten wir mal Arbeitstopp gemacht und waren mit den Kindern im Schwimmbad.
Doch geärgert habe ich mich heute auch wieder. Die Rechnung aus dem Labor für die Urinuntersuchungen ist gekommen. Als ich im Vorfeld die Kosten erfragt hatte, hieß es pro Untersuchung auf Permetrin würde es ca. 60 Euro kosten. Jetzt in der Rechnung steht 60 Euro für den Metabolit 1 und 60 Euro für den Metabolit 2 Befund. Plus noch dem Keratinwert von 2,70 Euro komme ich anstatt der gerechneten 240 Euro für uns vier auf mehr als das Doppelte. Echt klasse! Zumal wir im Abschluss ja noch mal zur Sicherheit eine Probe machen müssen. Damit wir sicher sind, dass die Werte auch wirklich runter sind.
Der Bericht im WDR ist ganz gut geworden. Das mit dem Zeug nicht zu spaßen ist, ist zumidestens noch mal klar rüber gekommen. Der Baubiologe im Anschluss war für unsere Fragen allerdings nicht sehr aufschlussreich. Allerdings hat sich schon jemand per Mail gemeldet, mal sehen, ob und in wie weit da etwas hilfreiches kommt.

Radio Erft war heute da und hat ein Interwie gemacht. Es wird morgen früh gesendet.

Auf unseren Multi-Dampfreiniger-/Sauger, den wir Anfang letzter Woche bestellt hatten, warten wir allerdings immernoch, obwohl der eigentlich nur 3-5 Tage Lieferzeit haben sollte. Da warten wir auf Geräte, da auf Antworten und da auf Proben… so schmelzen uns die Tage dahin.

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Ein Tag mit Aufs und Abs

Heute morgen hatten wir wieder einen Rückschlag. Ich rief im Labor an und fragte nach den Materialproben. Wir brauchen vor allem die Putzprobe, weil wir bald zu tapezieren anfangen wollten. Doch da hieß es, derjenige, der die Proben macht wäre zur Zeit im Urlaub und wir würden die erst Mitte bis Ende nächster Woche bekommen. SUPER! Das hätten die auch vorher sagen können. Erst wollten wir heute noch eine neue Probe in ein anderes Labor schicken, doch das lassen wir jetzt doch. Wir gucken, dass wir schomal oben etwas getan kriegen.

Mit dem Kleinen war ich beim Kinderarzt. Leider hustet er immernoch. Morgen früh sollen wir mit beiden Kindern zur Blutabnahme. Es soll ein Allergietest gemacht werden und nach Lebensmittelunverträglichkeiten geschaut werden. Auch wollte sich der Arzt nochmal über Permetrin informieren. Auf dem Weg zurück hatte ich wieder ziemliche Schmerzen in der Stirnhöhle. Meine Stimmung wurde leicht depressiv und ich fragte mich, ob wir das ganze doch gesundheilich unterschätzen.

Doch dann kam auch etwas erfreuliches, der WDR interessierte sich für unsere Geschichte und kam auch prompt vorbei. Er hatte einiges gefilmt und wir durften erzählen. Morgen soll es um 19.30 Uhr ausgestrahlt werden. Ich hoffe, dass rüber kommt, wie alleinegelassen wir uns mit unseren Sorgen fühlen und vor allem wie gefährlich das Zeug sein kann! Radio Erft hat sich auch gemeldet. Die kommen morgen Mittag vorbei und wollen auch ein Interwiev machen.

 

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