Es riecht wieder nach Frische

Die Wohnung in Erdgeschoss sieht langsam wieder bewohnlich aus. Der Rohbau hatte ja eher etwas von Baustelle. In den meisten Räumen ist nun schon Tapete dran. Einige Wände und Decken sind bereits wieder gestrichen. Alles was nicht erneuert wurde ist intensiv mit Anlauger gereinigt worden; sprich die Fenster und Rahmen, die Türrahmen oder der Fliesenspiegel an der Küchenwand. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, dann sind alle Wände fertig. Dann kommt noch der Boden mit den Leisten dran. Wenn dass fertig ist müssen alle Schränke, die nicht auf den Müll gelandet sind, ebenfalls abgelaugt werden. Aber das wird wohl noch ein wenig dauern!
Im Hof die Müllsäcke riechen noch eindeutig nach dem Zeug, doch in der Wohnug riecht es schon wieder nach Neu.

In unserer Wohnung können wir immer noch nicht anfangen. Die Versicherung meiner Tante wollte ja den TÜV beauftragen ein Gutachten zu erstellen. Der war denen aber wohl zu teuer. Jetzt warten die noch auf einen weiteren Kostenvoranschlag eines Baubiologens. Tja, und wir warten auf die!

Unsere Tochter bekommt immer mehr Heimweh, ich hoffe, dass wir ganz, ganz bald anfangen können in unserer Wohnug alles Giftige auszutauschen. Und dass die Tapeten dran bleiben können. Das wäre eine echte Zeitersparnis!

Doch es gibt auch Erfreuliches zu berichten. Über den Zeitungsartikel im Stadtanzeiger haben sich auch verschiedene gemeldet. Besonders lieb fanden mein Mann und ich eine Einladung für uns vier zum Essen in entspannter Atmosphäre von den Wirtsleuten eines Lokals bei uns im Stadtteil. Das fanden wir echt rührend! Auch wenn es mir schwer fällt so etwas anzunehmen. Ich fand es super, super lieb! Bedanken werden wir uns auf jeden Fall dafür, und vielleicht nehmen wir die Einladung auch an.

Dann hat sich heute noch jemand gemeldet, der uns eine Klinik empfohlen hat, die sich auch wirklich sehr interessant für uns anhört. Sie sind u.a. auch spezialisiert auf Erkrankungen durch Umweltgifte. Doch leider ist die Klinik im 600 km weit entfernten Neunkirchen. Aber vielleicht werde ich dort mal anrufen und sie können mir eine Adresse im Umkreis nennen.

Gefreut haben wir uns auch über die Schwiegermutter in Spe meines Neffens. Sie ist Krankenschwester und hatte den Wunsch zu helfen, als sie den Bericht im Fernsehn sah. Sie hat recherchiert und uns eine Adresse der Vergiftungs-Informations-Zentrale Freiburg genannt. Die haben dort auch einen Biologen, sowie einen Chemiker. Dort werde ich am Montag auch mal anrufen. Vielleicht können die mir etwas raten oder empfehlen.

Wer sich momentan auch sehr bemüht, ist die Dame von der AOK. Zu allererstmal: wir bekommen die Laborkosten erstattet! Das hat uns sehr gefreut.
Desweitern hat sie für uns mit einem Arzt gesprochen, der auch Umwelmediziner ist, aber auch Allergologe und Lungenfacharzt in Bergheim. Bei dem haben wir jetzt übernächste Woche einen Termin. Der kann dann auch noch mal einen Urintest machen. Er meinte wohl am Telefon, dass er glaubt, dass unser Husten jetzt nicht mehr direkt vom Permethrin ausgelöst wird, sondern eher davon, dass wir zur Zeit sehr sensibel auf verschiedenes reagieren. Was allerdings eine Folge der Insektiziede sein kann.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.