Ein grober Plan steht

Heute konnte ich noch mal mit dem sehr netten und hilfsbereiten Baubiologen telefonieren und wir sind die Auswertung des Labors durchgegangen. Wir sind ihm sehr dankbar, dass er sich die Mühe macht uns Ratschläge zu geben! Sonst wüssten wir bestimmt überhaupt nicht, wie uns der Kopf steht!
Nicht so gut fand er jedoch, dass neben Permethrin noch Chlorpyrifos gefunden wurde, da muss abgeklärt werden, wie hoch die Belastung damit ist. Chlorpyrifos soll wohl noch bedenklicher sein.

Wir haben jetzt einen groben Plan wie wir vorgehen. In der Paterre ist ja schon alles raus. Heute wurden die Türen abgebeitzt und neu lackiert. Dann werden wir den Boden neu ausspachtel. Da die Werte im Putz (zum Glück) verschwindent gering sind, können wir wohl gleich mit tapezieren beginnen. Dann alle Rahmen, sei es für Türen oder Fenster ablaugen. Ebenso alle Möbelstücke, die doch noch drin bleiben sollen – ablaugen und dampfstrahlen. Wobei ich am liebsten so viel wie möglich ersetzten möchte.
Im Treppenhaus haben wir heute angefangen den Teppich von der Treppe zu lösen. Jetzt fällt uns erst auf, wie der nach Paral stinkt. Oben bei uns müssen alle Teppiche raus, ebenso die Matratzen, Vorhänge, Kissen – quasi alles was aus weichem Material ist und nicht oder schlecht gereinigt werden kann. (das schreibt sich jetzt so einfach, wird mir manches in der Praxis bestimmt bissel schwer fallen) Wir haben ein paar große Stofftiere von unsere Tochter, von denen werden wir uns auch trennen. Von unseren Tapeten wollen wir noch Laboruntersuchungen machen lassen, ob die überhaupt kontaminiert sind. Gerade im Dachausbau wäre das eine echte Zeitersparnis, wenn wir nicht tapezieren müssten. Da bezahlen ich lieber noch mal den Test! Die Möbel werden wir ebenso ablaugen.
Frage bleibt weiterhin, was ist mit dem Ledersofa und dem Holzfußboden.

Bedenken bei der Wohnung unten bleibt bei mir noch, dass ich dort viele Hohlräume gesehen habe, z.B. im Türrahmen, im Holzschacht für die Heizungsrohre usw. Dort überall, könnte ich mir vorstellen, kann sich über die Jahre viel belasteter Staub abgesetzt haben.

Im Haus bin ich heute mit unserem Dyson auf Staubpatrouillen gegangen. Ich habe alles nochmal gut gesaugt. Die letzte Zeit haben sich, vor allem auf der Treppe im Keller, Wollmäuse gebildet. Denn wenn ich jetzt durchs Haus gehe, sehe ich Staub als unseren Feind. Ich meine schon zu merken, wenn ich einen Tag wieder im Haus gearbeitet habe. Mein Husten wird morgen bestimmt wieder schlimmer sein!

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