Jeden Tag ein anderes Gefühlschaos

Heute war mal wieder „depression“ angesagt. Gestern Abend fand ich eine Seite im Netz: Daunderer – Handbuch der Umweltgifte von 2006. Da steht eine ausführliche Beschreibung von Pyrethroide. Und da gab es einiges zu lesen, was nicht so schön war. Unter der Überschrift „Dekontaminierung eines Hauses“ habe ich gelesen, dass quasi alle gängigen Reinigungsmaßnahmen nichts bringen. Lediglich das Ausschwämmen und überfluten mit großen Mengen von wässrigen Detergenzien hat sich als wirksam erwiesen. Aber auch sprachen die da von einer Behandlung mit UV Bestrahlung. Was aber zeitnah nach dem Besprühen folgen sollte, da es nur das obrige Permethrin zerstört, und nicht das was tief im Mauerwerk drin steckt. Weiter wurde berichtet, dass aufgesprühtes Permethrin auf den Unterschiedlichsten Matterialien, auch auf Kunstoff und Lackiertem Holz, über Jahre hinweg noch ausdünstet. Auch stand da eine Palette von Symptome und Folgekrankheiten – ich bekam es echt mit der Angst.
(wer selber mal lesen will: http://www.toxcenter.de/stoff-infos/p/pyrethroide.pdf)

Und gerade heute habe ich den ganzen Vormittag wieder diesen schlimmen husten gehabt. Auch habe ich immernoch (jetzt seit 4 Wochen) die Stirnhölen vereitert. Es fühlt sich an wie ein Wundschmerz und wenn ich den Kopf nach unten beuge sticht es im Kopf. Die Woche Antibiolika, das ich vor 3 Wochen mal verschrieben bekam und das Cortison-Nasenspray haben nichts gebracht. Ganz ehrlich, ich habe Angst. Ich habe Angst, dass uns die Arbeitem im Haus doch noch kranker machen. Vielleicht ist die Sorge übertrieben?! Doch wir haben zwei Kinder, eine Verantwortung und wenn dann doch noch schlimmere irreparable Gesundheitsschäden gekommen sind, nützt es nichts zu sagen, hätten wir besser. Doch wie soll es weitergehen? Vielleicht wird das ganze doch eine Sache, die nicht in 2-3 Wochen aus der Welt geschafft werden kann. Was kommt da noch alles auf uns zu?
Ich hoffe, dass sich morgen die Krankenkasse meldet und uns einen Umweltarzt nennen kann, dessen erste Frage nicht ist, ob wir privat- oder gesetzlich versichert sind, der sich mit Vergiftungssymptome von Permethrin auskennt und der eine Entgiftung bei uns überwacht. Oder gibt es soetwas gar nicht und ist nur Wunschdenken von mir?!

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